Über mich

Vom Überleben ins Erleben – Mein Weg

Ich bin Imke, Mutter, Sozialarbeiterin (M.A.), Gründerin eines bindungs- und bedürfnisorientierten Waldkindergartens und eine Frau, die gelernt hat, dass Heilung möglich ist – Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug. Ich begleite Eltern auf dem Weg zu mehr Klarheit, Verbindung und innerer Freiheit.

Meine eigene Kindheit war geprägt von Vernachlässigung und Gewalt. Lange glaubte ich, dass Kinder so behandelt werden müssten, weil sie "schlecht" sind - damit sie "gut" werden. Ich glaubte mein Wert sei an Leistung oder Anpassung gebunden. Nichts davon war richtig. Und nichts davon war meine Schuld.

Erst viel später – durch Studium und Mutterschaft – verstand ich: Diese Erkenntnis war ein Erdbeben. Sie ließ mich nicht mehr wegschauen. Sie öffnete die Tür zu einer neuen Welt.

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Die Erfahrung als Mutter hat mir gezeigt: Heilung ist möglich.

Als mein Kind geboren wurde, sah ich mich selbst. So klein und zerbrechlich. Um jeden Preis wollte ich dieses kleine Wesen beschützen. Auch meinem inneren Kind das geben, was es gebraucht hätte. Trotzdem: Trigger, alte Automatismen, Überforderung – Dinge, die ich nie wiederholen wollte, standen plötzlich wieder in herausfordernden Situationen vor mir.

Indem ich meine eigenen Wunden anschaue, kann ich anders mit meinem Kind umgehen – bewusster, liebevoller und stabiler.

"Ich lerne mir selbst den Raum zu geben, den ich nie hatte."

Heilung ist für mich kein einzelner Moment. Sondern ein Weg voller kleiner Schritte:

  • Therapie und professionelle Begleitung
  • Arbeit mit dem Nervensystem
  • Lernen, Emotionen zu halten statt zu verdrängen
  • Co-Regulation – jemanden zu haben, der bleibt, wenn es schwer wird
  • Austausch mit anderen Eltern
  • Selbstmitgefühl, Bindungswissen und die Erkenntnis, dass ich nicht falsch bin

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Ich lerne mir selbst den Raum zu geben, den ich nie hatte. Mich zu fühlen. Mich zu halten. Und mein inneres Kind sichtbar werden zu lassen. Ich bin nicht "fertig" – und ich glaube, niemand muss das sein. Heilung ist ein Prozess und ein Schritt in Richtung Heimkommen zu sich selbst.

Ich kenne den Schmerz der Weitergabe. Ich kenne den Wunsch, es anders zu machen – und die Verzweiflung, wenn sich alte Wunden trotzdem melden.

Aus dieser Erfahrung heraus ist mein Herzensprojekt entstanden: ein sicherer Raum für Eltern und somit auch für Kinder. Heute begleite ich Eltern, die lernen wollen, ihre Gefühle zu halten, Wunden anzuerkennen und friedvoll mit sich selbst und ihren Kindern umzugehen – Schritt für Schritt, in ihrem Tempo.

Eltern brauchen Halt, um Halt geben zu können.

Sie brauchen jemanden, der an ihrer Seite bleibt, um Schritt für Schritt voran zu gehen. Jemanden, der sagt:

Du bist richtig.

Du darfst fühlen.

Ich bin da.

Ich wünsche mir eine Welt, in der Kinder von Menschen begleitet werden, die den Kreis der Gewalt durchbrechen. Eine Welt, in der wir nicht weitergeben, was uns verletzt hat.

Möchtest du dich auf deinen eigenen Heilungsweg begeben?